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I-Ging OrakelDas I-Ging Orakel wird klassisch durch das Werfen von drei Münzen oder das Ziehen von Stäbchen befragt. Man addiert die Kopf- oder Zahlwerte und ordnet sie einer Linie, die entweder männlich oder weiblich (bei drei gleichen Werten wechselnd also kippend) ist, zu. Der Vorgang wir sechs mal wiederholt, man erhält zwei Trigramme, ein oberes und ein unteres. Aus den möglichen Kombinationen ergeben sich 64 Hexagramme, mit den entsprechenden Ergänzungen, die wechselnden Linien betreffend. Die Schwierigkeit liegt in der Deutung der Orakeltexte, denn die Chinesen haben definitiv eine ganz unterschiedliche Prägung, ein ganz unterschiedliches Verständnis von z.B. Hierarchie, Würde, Familie etc. als wir hier im Westen. Man muß nicht Sinologie studiert haben, aber es ist bei der Befragung des I-Ging Orakels definitiv hilfreich, wie ich aus eigner Erfahrung sagen kann. Eine einigermaßen intensive Beschäftigung mit östlicher Philosophie, ein halbwegs fundiertes Verständnis von Tao helfen schon ungemein weiter. Wer sich rein intuitiv mit dem I-Ging Orakel befassen möchte, sollte sich eine einigermaßen dem westlichen Denken angepaßte Übersetzung der Orakeltexte besorgen. Dann kann das I-Ging Orakel auch für den Asien-Laien ein sicherer Quell der Inspiration auf dem Weg zum Kern der Dinge werden. Unter Literatur finden Sie Bücher zum Thema. |
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