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Karma als Erklärungsmodell fürtatsächliche GleichzeitigkeitIch bin der Meinung, daß alles hier und jetzt vorhanden ist, was man zum Erkennen seiner selbst braucht (z.B. auch der Massenmörder, der mittels Karmatheorie in eine frühere Inkarnation verwiesen wird). Aber, so ein menschliches Gehirn nutzt ja nun leider nur einen Bruchteil seines Potentials, weshalb es schon grundsätzlich überfordert ist, wenn es über zeitliche Abläufe bzw. hypothetische zeitliche Abläufe zu befinden hat. - Erstaunlich in diesem Zusammenhang sind die neusten Ergebnisse in der modernen Hirnforschung. Mittels Versuchsreihen wurde zweifelsfrei nachgewiesen, daß der Verstand eigene Zeitrechnungen erfindet, also Entscheidungen, die längst gefallen sind als ''noch zu fällende'' verkauft. - Nun kapiert also der Verstand gemeinhin nicht, daß möglicher weise alles was geschieht gleichzeitig und nicht wie landläufig angenommen, chronologisch von statten geht. Um die Gleichzeitigkeit irgendwie greifbar zu machen ''erfindet'' der Verstand eine Einheit - die Zeit - welche es ihm ermöglicht zu be''messen'', was sonst nicht faßbar wäre. Hier bietet sich eine Karmatheorie gerade zu an, denn innerhalb des hypothetischen zeitlichen Ablaufes eines Lebens kann man nur bedingt Geschehnisse einbinden. Hierzu sei erwähnt, daß die Geschehnisse ohnehin eingeschränkt abgespeichert werden, da die Wahrnehmung von Beginn an nur eingeschränkt vorhanden ist und alles eleminiert, was nicht der gängigen Wahrnehmung entspricht. Die komplette Karmatheorie ist für mich also nur ein Hilfsmittel - nichts, was unumstößlich feststeht - um im HIER und JETZT Anhaltspunkte und Lösungen zu finden. Genauso gut und plausibel könnte man C.G. Jung bemühen und seine Archetypen und Urängste oder den bereits erwähnten Hawking und Paralleluniversen etc. Karma macht es meines Erachtens etwas greifbarer als die Archetypen/Urangst-Theorie von Jung. |
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